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ELA Steuerungssystem DLS 3000
Das ELA Steuerungssystem DLS 3000 dient der herstellerunabhängigen Steuerung von ELA Verstärkerzentralen und deren Baugruppen. Diverse Schalt Ein- und Ausgänge ermöglichen die problemlose Ansteuerung anderer ELA oder Audio Komponenten. Zusätzlich kann über bis zu 32 serielle Datenkanäle mit RS-232, RS-422 oder RS-485 eine Kommunikation zu anderen seriellen Geräten hergestellt werden. Zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten wie zum Beispiel für Drucker, Modem, Uhrensysteme, Leitstandssysteme sind genauso einfach möglich wie Vernetzungen der DLS 3000 Zentralen untereinander oder auch mit der digitalen Linienüberwachung DLC 2300 bzw. DLC 2600 . Das Grundsystem ist ein Multikontrollersystem mit Busverbindung und besteht aus einem 19 Zoll 3HE Rahmen. Die Versorgungsspannung beträgt 230V/115V plus zusätzlich möglichem Notstromanschluss von 24V.
Einsatzgebiete:
Die ELA Zentrale DLS 3000 kann überall dort eingesetzt werden, wo eine zuverlässige und komfortable Bedienung einer ELA-Anlage im Vordergrund steht. Automatisierte Alarmabläufe, zentrales Fehlermanagement, groß angelegte Vernetzungen und die Einbindungsmöglichkeit externer Systeme machen die DLS 3000 zu einer universellen und flexiblen Steuerungszentrale.
- Funktionen
- Eigene digitale Komfortsprechstellen in unterschiedlichen Ausführungen mit Klartextdisplay und Benutzerführung ermöglichen eine einfache und komfortable Bedienung selbst hoch komplexer ELA Steuerungen.
- Steuerungsmöglichkeiten für Alarme, Gongs, Texte und diversen anderen internen/externen Signalquellen in verschiedensten Abläufen und Kombinationen.
- Durchsagen in einzelne Bereiche, Gruppenrufe (programmierbar) und Sammelruf auch in Kombinationen untereinander möglich.
- Steuerung von Programmeinspielung z.B. für Hintergrundmusik durch die Bediensprechstellen (Auswahl und Setzen der Bereiche).
- Steuerung sonstiger ELA Funktionen, wie z.B. Umschalten der Anlage auf Stand-by.
- Intercomfunktion für Leitstandskommunikation (optional).
- 99 mögliche Prioritäten für Sprechstellen und Alarmfunktionen.
- Zentrales Fehlermanagement. Anzeige aller in einem Netzwerk vorhandenen Fehlermeldungen an allen digitalen Bediensprechstellen und PC-Sprechstellen möglich. Zentrale Sammlung aller Fehler an einer Hauptzentrale mit Protokollausgabe auf Drucker und/oder PC möglich. Fehlerquittierung für Bedienpersonal mit PC Software.
- Protokollierung aller ablaufenden Funktionen mit Datum und Uhrzeit. (z.B. Alarmierung: wer hat ausgelöst? in welche Bereiche? wann wurde der Alarm gestartet? und wann und durch was wurde der Alarm beendet. Anbindung einer DCF-Uhr mit zusätzlicher Protokollierung der UTC-Zeiten möglich.
- Konfiguration der Anlage über eingebautes Bedienpaneel mit 2-zeiligem beleuchtetem Display und Eingabetastatur oder über optionale Konfigurationssoftware. Zusätzlich zeigt das Display ständig alle Meldungen und Funktionen der Steuerung an.
- Linienbereiche und Gruppen können optional als Klartext mit bis zu 16 alphanumerischen Zeichen angezeigt werden.
- Überwachte Verbindungen zu den digitalen Bediensprechstellen und PC-Sprechstellen.
- Ausbaumöglichkeiten und Vernetzung
- Pro Zentrale können zusätzlich zu anderen Zentralen bis zu 32 serielle Geräte (wie z.B. Bediensprechstellen, PC's, Drucker, Modem, Linienüberwachungen, ELA TK-Server) angeschlossen werden.
- Die digitalen Linienüberwachungen DLC 2300/2600 können in eine DLS 3000 Vernetzung einbezogen werden. Dadurch ergibt sich der Vorteil eines zentralen Fehlermanagements sowie einer zentralen Steuerungsmöglichkeit der Linienüberwachungen.
- Vernetzung einer HZ mit gleichzeitig bis zu 64 Unterzentralen und 32 weiteren Geräten (Sprechstellen, Bedien-PC's, Linienüberwachungen, Drucker usw.) möglich. Eine weitere Auffächerung durch sogenannte Cluster-Zentralen ist ebenfalls möglich. Maximal können 250 Zentralen in einem Netzwerk gleichzeitig vorhanden sein.
- Vernetzung über Lichtwellenleiter möglich (optional). Hierzu kann z.B. die Baugruppe DLS 2055 verwendet werden.
- Maximal 512 Linientreiber pro Anlage möglich. (32 Ports pro Karte. Die maximal mögliche Anzahl richtet sich nach der Gesamtanzahl an Linien im gesamten Netzwerk). Zusätzliche Steuerausgänge sind weiterhin möglich.
- Standard Ein- und Ausgänge zur Steuerung der grundsätzlichen ELA Funktionen in jeder Basisanlage enthalten.
- Erweiterung der Basiseingänge auf maximal 128 Störungseingänge (32 Ports pro Karte, optional).
- Bis zu 64 Eingänge zur Anbindung von BMZ Systemen möglich (32 Ports pro Karte, optional) mit optionaler Überwachung der Eingänge auf Kurzschluss und Drahtbruch.
Wurde eine von Ihnen benötigte Funktion nicht genannt? Fragen Sie uns. Wir fertigen auf Wunsch eine auf Ihren Bedarf zugeschnittene Sondersoftware an. Den Kontakt zu uns finden Sie auf unserer Homepage.
| Technische Daten DLS 3000 |
| Nennbetriebsspannung |
230V AC 6,8VA |
| Stromaufnahme 24V |
Zentraleinheit 200 mA, Erweiterungschassis 25 mA |
| Linienanzahl |
Grundausbau 32 , Maximalausbau 512 |
| Kanäle EMOD |
Grundausbau 4 serielle Ports RS-422 300-115200 Baud
Maximalausbau 8 EMOD Controller, 32 Ports |
| Kanäle ELANET (optional) |
8 Ports pro Karte RS-485 300-115200 Baud |
| (Vernetzung) |
Maximalausbau 8 ELANET Controller, 64 Ports |
| CPU Schnittstelle |
RS-232, RS-422, seriell 9600 Baud, 8,N,1 |
| Interface |
12 Ausgangskanäle für Steuerungen , teilweise potentialfrei
12 Eingangskanäle für Meldungen, erweiterbar |
| Displaycharakter |
alphanumerisch, zweizeilig mit je 16 Zeichen,
Zeichengröße 6 mm, hintergrundbeleuchtet |
| Abmessungen |
B: 483 x H: 133 x T: 320 , 19-Zoll |
| Höheneinheiten |
Grundausbau in 3 HE, Erweiterungschassis mit 3 HE |
| Gewicht |
Grundausbau 4,2 kg, Erweiterungschassis 4,1 kg |
| Farbe |
Schwarz |
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